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Was ist Zeitcockpit?

Stand:

Zeitcockpit ist eine digitale Stechuhr für kleine und mittlere Betriebe: Deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stempeln Arbeitszeiten, du verwaltest Urlaub und andere Abwesenheiten, und Zeitcockpit rechnet daraus gesetzeskonform Salden und Berichte — bereit für die Weitergabe an die Lohnbuchhaltung.

Überblick

Alles dreht sich um eine Organisation (deinen Betrieb). Innerhalb der Organisation erfassen Mitarbeiter ihre Arbeitszeit durch Ein- und Ausstempeln, tragen Pausen ein und beantragen Abwesenheiten wie Urlaub oder Krankheit. Aus den erfassten Zeiten und den hinterlegten Arbeitszeitmodellen berechnet Zeitcockpit fortlaufend das Zeitkonto (Saldo) und den Resturlaub.

Zeitcockpit ist bis 5 aktive Mitarbeiter kostenlos; darüber hinaus gibt es einen kostenpflichtigen Pro-Tarif, den du 30 Tage ohne Kreditkarte testen kannst. Diese Seite erklärt zunächst, wer im System welche Rechte hat und welche Begriffe immer wieder auftauchen.

Rollen: Admin, Teamleiter und Mitarbeiter

Jedes Konto hat genau eine von drei Rollen. Sie legt fest, wessen Daten jemand sehen und verwalten darf:

  • Admin — verwaltet die gesamte Organisation. Ein Admin darf jede Person im Betrieb sehen und ihre Daten bearbeiten (Verträge, Abwesenheiten, Einstellungen) und übernimmt die Grundeinrichtung.
  • Teamleiter — sieht und verwaltet die Mitglieder des eigenen Teams. Ist einem Teamleiter kein Team zugeordnet, umfasst die Zuständigkeit die ganze Organisation.
  • Mitarbeiter — sieht ausschließlich die eigenen Daten und verwaltet niemanden. Stempeln, Abwesenheiten beantragen und den eigenen Saldo einsehen gehören zum Alltag dieser Rolle.

Ein- und Ausstempeln darfst du immer für dich selbst; für andere nur mit Verwaltungsrecht (Admin betriebsweit, Teamleiter im eigenen Team). Mehr dazu im Artikel Rollen und Rechte.

Grundbegriffe

Diese Begriffe begegnen dir in der ganzen Anwendung:

  • Stempelung — ein Arbeitszeitraum von Beginn bis Ende, mit erfasster Pause und einer Kategorie. Offene (noch nicht beendete) Stempelungen zählen erst nach dem Ausstempeln zum Saldo.
  • Abwesenheit — ein Datumsbereich mit Art (z. B. Urlaub, Krankheit, Fortbildung) und Status. Halbe Tage sind möglich. Nur genehmigte Abwesenheiten wirken sich auf Sollzeit und Urlaub aus.
  • Sollzeit — die Zielarbeitszeit je Wochentag, hinterlegt im Arbeitszeitmodell des Vertrags. An regionalen Feiertagen und an ganzen genehmigten Urlaubstagen ist die Sollzeit 0.
  • Saldo (Zeitkonto) — die aufsummierte Differenz zwischen tatsächlich geleisteter Zeit (Ist) und Sollzeit. Ist der Saldo positiv, bestehen Überstunden; ist er negativ, fehlen Stunden.
  • Resturlaub — der seit Eintritt aufgelaufene Urlaubsanspruch abzüglich der bereits verbrauchten Urlaubstage.

Wie es weitergeht

Wenn du neu bist, richte zuerst deinen Betrieb ein: Registrierung und Organisation. Danach lernst du, wie das Ein- und Ausstempeln im Alltag funktioniert und wie du Abwesenheiten beantragst. Wie sich Salden, Urlaub und Berichte genau berechnen, steht in den jeweiligen Kapiteln. Ganz am Ende findest du die häufigen Fragen.